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Aktuelles:

05-12-08

Mitarbeiter der Gemeinde Polle beim Adventspaziergang in der Schmiede

Etwa 25 - 30 Mitarbeiter der Gemeine Polle machen eine Wanderung zur Domäne Heidbrink


Kat: Termine
01-12-08

Traditioneller Weihnachtsmarkt in Fürstenberg am 1. und 2. Advent den 29/30 Nov und 6/7 Dez

Mein Schmiedefeuer lodert vor der Fürstenberger Porzellanmanufaktur. Aus dem Feuer entstehen mit Hil...


Kat: Termine, Schmieden, Veranstaltungen
15-09-08

Schmiedekurs des IFGS in Stia/ Italien an der internationalen Akademie für Kunstgeschichte und Gestaltung. Vom 6.-11.Oktober

Ein einwöchiger Kurs für junge Schmiede in der zweiten Oktoberwoche mit Walter Still und Georg Petau...


Kat: Seminare, Termine, Schmieden, Veranstaltungen
19-09-06

Rennfeuersymposium in Eindhoven ( NL ) 06

Kategorie: Tagebuch

VON: GEORG PETAU

Treffen der Leute die Eisen oder Kupfer selber machen um Großhandel und Industrie zu trotzen?

Bericht über die Ofenreise vom Freitag. 

Eindhoven Freitag,

der Ofen ist gebaut, 1 Düse Durchmesser 35 mm Luftquelle großer Doppelkammer Blasebalg. Düse 100 mm hoch am Ausblaspunkt, etwa 1/3 in Ofenmitte ragend, Durchmesser 300 mm, 30 Grad nach oben zeigend. Innenraum Birnenförmig nach oben verjüngend auf etwa 180 mm, Gesamte Innenhöhe etwa 900 mm.

Team Anette Dombrovski Blanke und Georg Petau.

10.30 innen verschmiert, schon recht trocken.

10.45 5 Kg Holzkohle sind verbrannt, Ofen ist trocken, Ofen wird weiter warm geheizt bis er außen nicht mehr anzufassen ist.

10.50 10 Kg Holzkohle sind nun drin.

11.45 20 Kg Holzkohle sind zum Vorheizen drin.

11.55 Erz Einfüllen beginnt. Osnabrücker Erz (Vom Museum Greven) Zum Einsatz sollen 20 Kg Erz Haselnussgroß mit 5 mm abgesiebt,  kommen.

12.14 6 Handvoll Erz mit 6 Handvoll Daumenballen großer Kohle. Das Erz welches oben an der Oberfläche liegt, - ungeröstet, wird umgehend Warm und verändert die Farbe vom Rostbraun ins Schwarz, wie beim rösten. Die Zeit bis zum Niedergang ist ausreichend und entspricht etwa der beim rösten. Der Ofen ist bis oben voll. Die obere Ofeninnenwand, war vorher trotz brennen, Lehmbraun, sie wird nun grau.

13.20 Ich beginne Sack 4 (a 10 Kg) Einzufüllen. Es ist noch nicht die hälfte Erz drin.

14.00 Etwa die geplante hälfte ( 10 Kg ) Erz sind drin. Aber schon alle geplante Holzkohle ( 10 Kg zum hoch heizen, 30 Kg zum Betrieb ) 14.45 Schlacke verstopft das Einblasloch. Der Blasebalg läuft ruhig und gleichmäßig. Der Druck wird für 5 Minuten erhöht. Zähfließende poröse Schlacke. Die Ofenbrust wird wieder verschlossen und der Blasebalg wie vorher ruhig betrieben.

14.50 5ter Sack Holzkohle wird angefangen, etwa 6 Kg Erz sind noch unverarbeitet.

15.15 Der Blasebalg wird nun „Atmend“ betrieben, heißt zwischen jedem Hub ist 1 Sekunde Pause.

15.30 Obenauf ist Holzkohle mit Erz, ich beobachte das erste mol weißen trägen Rauch über dem Ofen. Die flüssige Schlacke bewegt sich mit dem Luftstrom vor und zurück. Eine kleine Flamme schlägt jedes Mal in den Krümmer.

15.45 Der weiße Rauch war nur eine Erscheinung zwischendurch und ist wieder weg.

15.50 Wir blasen wieder stärker um Schlacke abzustechen.

16.20 20 Kg Erz sind nun drin und etwa 43 Kg Holzkohle.

17.00 50 Kg Holzkohle und 20 kg Erz sind drin. Es wurde 2 mal Schlacke abgestochen. Ganz ruhig wird weitergeblasen.

18.45 Wir gingen Abendbrotessen, der Ofen hatte genug Hitze. So das wir den Blasebalg auch Stillestellen konnten.

19.15 Alles kalt, dunkles rot. Mit weiteren 6 Kg Holzkohle hohlen wir Temperatur zurück.

19.50 Hitze ist wieder erreicht. Wir wollen öffnen. Sternchen über dem Ofen. Wir geben eine Handvoll Sand ein.

20.10 Ofen wird geöffnet, etwa 4 Kg grobkörniges brüchiges Eisen in kleinen Teilen ist das Ergebnis. Die zwei größten Teile wie ein kleiner Finger

Georg Petau

 

 


Unser Ofen 30 cm hoch


Anette hat einen Drachen gebaut



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Letzte Änderung: 07.09.2006
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