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20.10.2006

Wochenende für angehende Schmiede 20-22.Oktober

Категория: Seminare, Termine, Schmieden
Автор: Georg Petau
Einen Stab für die Brücke der Freundschaft in Kolbermoor

 

Wann,- das Wochenende vom Freitag - Sonntag vom 20-22. Oktober 2006 je 18.00 Uhr

Wo,- in meiner Werkstatt in Polle,-

Was,- Ein Wochenende Pläne machen und gemeinsam Arbeiten, einen Stab für die Brücke der Freundschaft ( Kolbermoor 2006 ) gemeinsam entwerfen und fertigen.

Kostet,- Gemeinsam Essen kaufen, schlafen im Heu oder Zelt, Material spende ich . Werkzeug und Maschienen stehen ( soweit ich habe )  zur Verfügung.

Mitbringen,- Ideen, Zeit, Lust, Werkzeug etc

Ziel. Gemeinsamer Spass, Kennenlernen, Ein Stab für die Brücke der Freundschaft.

 

Mehr über die Brücke der Freundschaft unter http://www.metall-aktiv.de/

Schmieden für die „Brücke der Freundschaft“

In der Werkstatt werden vom 20-22 Oktober für ein weltweites Friedensprojekt die Schmiedefeuer entfacht. Zusammen mit Lehrlingen und Freunden gestalten wir einen Zierstab, der im kommenden Jahr in die weltweit dritte „Brücke der Freundschaft“ eingebaut wird. 

Die Idee der „Brücke der Freundschaft“ geht zurück auf den verstorbenen Vulkanschmied zu Aachen, Manfred Bredohl. Mit Schmieden aus aller Welt hatte er vor zwölf Jahren beim „2. Weltkongress der Schmiede“ in Aachen die erste Brücke geschaffen. Eine international beachtete Aktion, die wenige Jahre später der US-Schmiedeverband ABANA (Artist Blacksmith Association of North America) aufgriff. Während des ABANA-Treffens in Flagstaff/USA im Jahr 2000 schmiedeten Teilnehmer aus den USA und der ganzen Welt zusammen mit Manfred Bredohl an der zweiten Brücke. Sie hat in Memphis/Tennessee beim „National Ornamental Metal Museum“ ihren Platz gefunden. Beide Brücken sind so aufgestellt, dass sie einen freundschaftlichen Brückenschlag zwischen Deutschland und den USA symbolisieren.

Bredohls Idee wurde 2006 beim „6. Bayerischen Kunstschmiede- und Metallgestaltertreffen“ im oberbayerischen Kolbermoor neues Leben eingehaucht. Das größte Schmiedetreffen in Deutschland feierte dieses Jahr das zehnjährige Jubiläum, 130 Teilnehmer begannen am ersten Augustwochenende mit den Arbeiten an der weltweit dritten „Brücke der Freundschaft“. Entwurf und Planung für die Friedensskulptur aus Stahl stammen von Metallgestalter Michael Ertlmeier aus Ascholding bei Wolfratshausen. Das vier Meter hohe und über vier Tonnen schwere Grundgerüst soll Zierstäbe von Schmieden aus aller Welt tragen. Knapp 40 Stäbe sind in den Schmiedefeuern von Kolbermoor entstanden, 100 weitere stiftete Metallgestalter Matthias Peters aus Stolberg im Rheinland. Für die vier Tonnen Stahl, aus denen das Grundgerüst konstruiert wird, sind die Initiatoren derzeit auf Sponsorensuche.

Das Schmieden der Stäbe hat inzwischen eine ungeheure Dynamik entwickelt. Viele Metallgestalter, die im August nicht nach Bayern reisen konnten, haben angekündigt, dass sie zuhause bei Workshops, Tagen der offenen Tür in ihren Werkstätten oder bei anderen Veranstaltungen „ihren“ Stab schmieden und auf die Reise nach Kolbermoor schicken werden. Die dortige Brücke, die voraussichtlich im Frühjahr 2007 fertig gestellt werden kann, soll Japan zugewandt sein, da von Schmiedefreunden dort das Signal ausging, dass im Land der Kirschblüte in den nächsten Jahren ebenfalls eine „Brücke der Freundschaft“ gebaut werden wird. Diese soll nach Kolbermoor zeigen. 

Ziel des stählernen Friedensprojekts ist einerseits, mit der Zeit auf allen Kontinenten eine solche Brücke zu realisieren. Sie soll eine Aufforderung für alle Menschen sein, nicht nur friedlich, sondern auch freundschaftlich miteinander umzugehen – wie es unter den Schmieden üblich ist. Der Gedanke der Brücke soll auf alle Beteiligten überspringen. Das Schmiedehandwerk und die Schmiedearbeit verbindet Menschen, Regionen, Länder und Kontinente. Es verbindet junge und alte Schmiede. Es entzündet Feuer und Freundschaft. In Kolbermoor haben Anfänger, Lehrlinge, Gesellen, Meister und Besucher des Schmiedetreffens zusammengewirkt. Menschen mit Behinderung wurden in die Arbeiten eingebunden, um mit Menschen ohne Behinderung miteinander Freundschaft zu erleben.

Federführend bei der „Brücke der Freundschaft“ ist der „Förderverein Europäisches Zentrum für zeitgemäße Metallgestaltung e.V.“ mit Sitz in Kolbermoor. Die Stadt selbst ist Mitglied im „Ring der Europäischen Schmiedestädte“, der sich ebenfalls dem völkerverbindenden Charakter des Schmiedehandwerks verschrieben hat. Dem Ring gehören derzeit elf Städte in Deutschland, Italien, Frankreich, den Niederlanden, Polen und Finnland an.

Über die Bedeutung und die Entstehung der neuen „Brücke der Freundschaft“ in Kolbermoor wird ein Internet-Auftritt erstellt. In diesem Internet-Auftritt werden auch die beiden schon bestehenden Brücken vorgestellt und die Grundidee Manfred Bredohls beschrieben. Der Internet-Auftritt soll Schmiede und Metallgestalter auf anderen Kontinenten anregen, weitere Brücken zu konzipieren. Alle Mitwirkenden und Sponsoren werden auf einer „Ehrentafel“ am Aufstellungsort der Brücke, einem Verkehrskreisel in Kolbermoor genannt. Im Internet-Auftritt werden sie mit ihrem Logo und mit einem Link zu ihren Websites aufgeführt.

Text: Verlag HEPHAISTOS

Abdruck honorarfrei, Belegexemplar erbeten 

Verlag HEPHAISTOS

Gnadenberger Weg 4

87509 Immenstadt-Werdenstein

Tel. 08379/728016

Fax 08379/728018 

E-Mail: info@metall-aktiv.de

 

Entwurfszeichnung für die Brücke der Freundschaft. Entwurf Michael Ertlmeier,


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